Adendorf, im Januar 2016

Hallo, liebe Mitanwohner!

 

Haben Sie zufällig ca. € 6.000 – 10.000 zur freien Verfügung? Dann halten Sie sie ja fest, denn spätestens 2017/18 werden Sie diese Summe der Gemeinde Adendorf überweisen müssen und zwar als Ihren Anteil an der Sanierung bzw. dem Ausbau unserer Straße „Im Suren Winkel“.

Statt die Kosten für die Sanierung unserer Straßen zu sozialisieren, das heißt auf alle Adendorfer Bürger zu verteilen – was man von einer sozialdemokratischen Mehrheit im Gemeinderat erwarten  sollte – werden nur wir zur Kasse gebeten –  wenngleich auch „nur“ zu 30 bis 60 % der Gesamtkosten, obwohl nachweislich durch den Bus- und Schwerlastverkehr sowie den Durchgangsverkehr in erster Linie unsere Straße in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wenden Sie sich bitte an unsere im Rat vertretenen Parteien und deren Mandatsträger, an die Fraktionsvorsitzenden, die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Verkehr und Grünflächen (s.u.) und nicht zuletzt an unseren Bürgermeister.

Wir müssen auf Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung vom 26.1.2002 bestehen.

 

Helfen Sie mit!!!

 

Übrigens: Falls Sie „nur“ Mieter sind: Auch Sie werden möglicherweise durch eine zukünftige spürbare Mieterhöhung die Folgen einer Umlage auf die Eigentümer zu tragen haben, obwohl dies rein rechtlich – s. § 559 BGB – unzulässig ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Dreilich, Tel. 04131 – 18 72 10

 

Die Mitglieder des oben genannten Ausschusses sind:

SPD: J. Schreiber, Th. Pufahl, K-H. Brandt, R. Steinberg, R. Kallweit, Dr. H. Arends, CDU: H.-D. Jacobi, J. Schmelter, B. Rennesland, Bündnis 90/Die Grünen: P. Bollmann, B. Sasse, G. Draeger, ABAE: H.-D. Wilhus.

Stand: 3.4.2017

 

Anmerkung: In modifizierter Form wurde dieser Aufruf bereits im Mai 2014 an alle Anlieger des „Suren Winkels“  per Wurfsendung verteilt.

 

Übrigens: Der oben genannte Beitrag ist geschätzt. Der endgültig zu entrichtende Kostenanteil wird nach Beendigung der Ausbaumaßnahmen von der Gemeinde erhoben. Er kann auch erheblich höher ausfallen!

 


 

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Vereins „STOP von Straßenausbaubeiträgen in Deutschland“ e.V. verfügbar.