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Bürger protestieren gegen „Ungerechtigkeit“ — 1 Kommentar

  1. Man vermag es kaum zu glauben! Bisher lebten wir in der Vorstellung, dass Zeitungsredakteure/-innen der objektiven Berichterstattung verpflichtet seien. Dass dies offenbar ein Irrtum ist, beweist die Berichterstattung in obigem Artikel. Für die Redakteurin, freie Mitarbeiterin der LZ, ist Gerechtigkeit ein anzuzweifelndes Rechtsgut. Wie anders kann man die Tatsache deuten, dass der Begriff der Ungerechtigkeit in Anführungsstriche gesetzt wird, ohne dies textlich zu rechtfertigen? Wir verstehen diese Schreibweise als subjektive Zustimmung zu der Haltung des Hohnstorfer Bürgermeisters (CDU) sowie der Mehrheit der örtlichen Ratsmitglieder.
    Ungerecht ist also nicht, dass
    1. Straßen von der Allgemeinheit benutzt werden, aber nur wenige für ihre Grundsanierung aufkommen sollen.
    2. Straßen Eigentum der Kommunen sind und daher auch von den Eigentümern /Kommunen instandgesetzt werden müssen.
    3. alten Menschen, die bis zu 5-stellige Beträge innerhalb von 4 Wochen nicht zahlen können, gesagt wird, dass sie infolgedessen ihr Haus verkaufen müssten. Einen Bankkredit zu erhalten ist für diese Menschen in der Regel ausgeschlossen
    4. wie vom Gesetz gefordert, dem Hausbesitzer/-in, ein individuell zurechenbarer Vorteil durch die Grundsanierung seiner Straße nicht nachgewiesen werden kann.
    5. Hauseigentümer/-innen bereits beim Bau ihres Hauses zu Recht zur Kasse gebeten wurden und hier nun also zum 2. Mal, dieses Mal allerdings ohne einleuchtende Begründung.
    6. Kommunen landesweit die in ihrem Eigentum befindlichen Straßen absichtlich verrotten lassen, um die betreffenden Eigentümer/-innen für eine dann fällige Grundsanierung zur Kasse bitten zu können.
    Vielleicht sollte man der Schreiberin eines solchen Artikels von Seiten der Chefredaktion anraten, sich über die Materie vor Abfassung eines Berichts gründliche Kenntnisse über die Materie anzueignen.
    Der Himmel möge uns in Zukunft vor solchen Schreiberlingen bewahren, die den Inhalt des Wortes Gerechtigkeit in seinem ursprünglichen Sinne herabwürdigen.
    Joachim Dreilich
    Sprecher der Bürgerinitiative
    „Wir für Adendorfs Straßen“

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