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Licht und Schatten — 1 Kommentar

  1. Frau G.Meyer – seit kurzem Vorsitzende des Bürgervereins – fragte mich anlässlich meines Vortrages über das Thema „Gerechtigkeit“ (nachzulesen hier als PDF), wo ich denn gewesen sei, als die Dorfstraße saniert wurde. Ich frage zurück: Wo war der Bürgerverein, als die Anlieger der Dorfstraße bzw. des „Suren Winkels“ -1. Bauabschnitt- also Bürger, deren Interessen der Verein vorgibt zu vertreten, unlauter zur Kasse gebeten wurden? Nicht nur die Straße „Im Suren Winkel“ oder die Moorchaussee sind sanierungsbedürftig. Zahlreiche weitere Straßen in unserer Gemeinde sind ebenfalls in einem bedauernswerten Zustand. Begründet ist diese Tatsache dadurch, dass jahrelang in den 80er, 90er und den 00er Jahren von Seiten der Gemeinde nichts getan wurde, um dem katastrophalen Zustand dieser Straßen ein Ende zu bereiten. Gründe für diese Unterlassungssünde sind bereits mehrfach an dieser Stelle in unseren Beiträgen vorgebracht worden.
     
    Unsere Gemeinde ist verschuldet, nach Aussage des Kämmerers handelt es sich um einen Betrag von 7 Mio., da die Einnahmen der Gemeinde in der Vergangenheit für z.T. unsinnige Projekte ausgegeben wurden. Nun soll die Grundsteuer B von 400 auf 500 Punkte erhöht werden. Unsere Initiative hat eine Erhöhung der Grundsteuer seit Jahren gefordert, allerdings verbunden mit der Forderung, die unselige, durch und durch ungerechte Straßenausbaubeitragssatzung, die noch immer von einigen Mitgliedern unseres Gemeinderates wider besseren Wissens verteidigt wird, endlich abzuschaffen. Wir fürchten, dass erneut die Mehreinnahmen für unsinnige Projekte – wie in der Vergangenheit geschehen – ausgegeben werden.
     
    Die lächerliche Zahl von 180 Rückläufern bei rund 5.000 ausgegebenen Umfragebögen zeigt, dass das Ansehen des Bürgervereins bei den Adendorfer Bürgern durchaus überschaubar ist. Gründe dafür gibt es reichlich. Allerdings ist es nicht unsere Aufgabe, gute Ratschläge denen zu geben, die uneinsichtig, bisweilen aggressiv und zu zielführenden Gesprächen nicht bereit sind. Statt übereinander zu reden, sollte der Versuch unternommen werden, miteinander zu kommunizieren, zumal sich in der jüngsten Vergangenheit eine Reihe von Bürgerinitiativen etabliert hat. Uns ist nicht bekannt, dass Frau Meyer bzw. ihr Vorgänger im Amt den Versuch unternommen haben, mit diesen Initiativen ins Gespräch zu kommen.
     
    Joachim Dreilich
     
    Adendorf

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