Sollen Anwohner für den Ausbau ihrer Straßen bezahlen müssen? Auf dem Land ist darüber ein Streit zwischen Gemeinden und Bürgern entbrannt – es geht um Geld und ums Prinzip.
Fünf Nachbarn grollen am Küchentisch von Peter Vogt. Sie streiten nicht miteinander, der gemeinsame Gegner ist die Stadt Kaufbeuren. Sie hat den Ölmühlhang, eine ruhige, von Nadelbäumen gesäumte Straße, neu anlegen und mit Bürgersteigen versehen lassen, für rund eine Million Euro. Die Kosten sollen nun die Anwohner tragen. (Weiterlesen)
(Der Spiegel, Ausgabe 51/2019)



